Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1268177
390 
Buch. 
Frührena issance. 
Die 
reizende Landschaft, ähnlich wie Fra Filippds Fresko im Dom zu 
Spoleto es zeigt. Dies landschaftliche Element ist ein völlig neuer 
Zug in der sienesischen Kunst. Ein Hauch echter herzlicher Empfin- 
dung durchdringt das Ganze. Der Farbenton ist eigenthümlich kühl 
und gedämpft. In der Akademie sodann sieht man eine thronende 
Hadonna mit vier Heiligen vom Jahre 1512, bezeichnet nOpus Ber- 
nardini Fongarii de Senis". Ebendort die Lünette zu einem Altar- 
bilde seines Schülers Pacchiarotto, Christus zwischen Franziskus und 
Hieronymus in Halbfiguren darstellend, ein tüchtiges Werk von freierer 
Form und höherer Naturwahrheit. 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.