Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1267906
Kapitel. 
Die 
florentiner 
Schule. 
Generation. 
Zweite 
363 
plausibel gemacht wird, die dramatische Kraft, mit der sich derselbe 
in den Nebenüguren spiegelt, verdienen hohes; Lob. Dagegen kommen 
hier schon jene scherzhaften Nebemnotive vor, wie das Kind, welches 
durch einen Hund erschreckt sein Brod auf die Erde fallen lässt: 
Ziige, die schon zu sehr inls Genrehafte fallen. Das andre grosse 
Bild enthält den Triumph des h. Thomas über die Ketzer. Der Heilige 
Petrus und Paulus vor dem Proconsul. 
Von Filippino Lippi. 
Carmine. 
thront, von vier weiblichen Gestalten der Kardinaltugenden umgeben, 
in einer imposanten Renaissancenische, die sich altarartig aufbaut, von 
reizenden Engelputten belebt, Welche Inschriften halten. S. Thomas 
setzt seinen Fuss auf die knirschend zusammengekrümmte Gestalt des 
Arius und zeigt gebieterisch mit der Hand auf den von ihm nieder- 
geschmetterten Ketzer, während zu beiden Seiten des Thrones bewegte 
Gruppen andrer Irrlehrer mit dem Ausdruck der Bestürzung, des 
Insiehgehens, des verschmitzten Trotzes vor ihren am Boden zerstreuten
        

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