Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1264119
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Buch. 
Das 
telalter. 
Wogene architektonische Symmetrie des Bildes lässt sich gleichwohl 
deutlich erkennen. Üeber der Nische ist das Bogenfeld mit Wein- 
ranken und traubenlesenden Genien ausgefüllt. Dieselbe Darstellung 
setzt sich an den Wänden in den Bogcnzwickeln fort. Mancherlei 
Vögel, darunter Tauben und ein Pfau, beleben die Ranken und vollen- 
den bei diesem anmuthigen Bilde den Eindruck antiker Lebensheiterkeit. 
Ein anderes Gemach derselben Katakombe enthält die oben bespro- 
chene Darstellung des Orpheus, umgeben von acht kleineren Scenen. 
Ein drittes ist in umfassenderer Weise mit biblischen Geschichten 
Christus lehrend. 
Von S. 
Calisto. 
dekorirt. Es hat quadratischen Grundriss und ausser dem Eingang drei 
vertiefte Nischen in den Wänden, darüber ein flaches Gewölbe. In 
der Mitte desselben sieht man, von Blumenranken mit Vögeln umgeben, 
das Brustbild Christi, darunter in der Hauptnische Orpheus mit der 
Leier zwischen allerlei wilden und zahmen Thieren, über ihm die 
Anbetung der Weisen, von welcher jedoch nur die Madonna mit dem 
Kinde übrig geblieben ist. Rechts davon Moses, Wasser aus dem 
Felsen schlagend, ihm gegenüber links Jonas, der als Busseprediger 
die Hand gegen Ninive ausstreckt. Die Wand rechts vom Eingang 
zeigt in der Nische Daniel zwischen zwei Löwen, rechts von ihm 
Moses, die Schuhe ausziehond, während die Figur links und das Bild
        

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