Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1267806
III. 
Kapitel. 
Die florentiner Schule. 
Generation. 
Zweite 
355" 
vom Hauch der Winde getrieben, die als pausbäckige Gestalten mit 
aller Kraft die Luft bewegen, die mit einem Regen von Rosen ange- 
füllt ist. Eine reich gekleidete Dienerin in Hatternden antiken Ge- 
wändern eilt ihr am Ufer entgegen, um sie mit dem Mantel zu um- 
hüllen. Reiches Lorbeergebüseh bildet den Abschluss der poetischen 
Composition, die durch die feine plastische Modellirung der Formen, 
besonders aber durch den unschuldsvoll träumerischen Ausdruck der 
Venus bezaubernd wirkt, Der Kopf der Göttin ist ganz derselbe wie 
Fig- 
Geburt der Venus. 
Von Sandro Botticelli. 
Uüizien. 
bei seinen Madonnen, ein Beweis, wie wenig der Meister um eine 
spezielle Charakteristik des Mythologischen und des Christlichen sich 
kümmerte. Das Gegenstück zu dieser Darstellung, ebenfalls für 
Ü0sim0's Villa gemalt, ist die Allegorie des Frühlings, jetzt in der 
Sammlung der Akademie. Der Blick fällt in einen von dichtem 
Gebüsch beschatteten Park, in dessen Mitte eine holde Frauengestalt 
in reichem Kostüm, ohne Zweifel die Venus, steht. Ueber ihr 
schwebt Amor mit brennender Fackel. Zu ihrer Rechten sieht man 
drei weibliche, mit durchsichtigen Gewändern bekleidete Gestalten, 
Wahrscheinlich die Grazien, auf blumigem Wiesengrunde tanzen. Links
        

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