Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1267777
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Buch. 
Frührenaissance. 
Die 
liche Vorgang der Krönung der Jungfrau zueiner traulichen Familien- 
scene idyllischen Charakters umgewandelt ist, wobei der Ausdruck der 
Madonna und der Engel keineswegs Jubel, sondern stilles , fast weh- 
müthiges Versunkensein ist. Diese Innigkeit, verbunden mit grosser 
Zartheit der Zeichnung und einer Vollendung plastischer _M0dellirung, 
die namentlich in den Händen an Verrocchids llleisterschaft erinnert, 
endlich die harmonische Klarheit der lichten Temperatöne machen dies 
Bild zu einem Juwel unter den Werken Sandrds. 
Madonna. 
Von Sandro Botticelli. 
Ufiizien. 
Zu den tüchtigsten Arbeiten des Künstlers gehört ferner die für 
S. Piero Maggiore ausgeführte Himmelfahrt Maria, jetzt in Hamilton- 
House bei Glasgow. Das Bild ist auch kulturgeschichtlich von Inter- 
esse, Weil es durch die Darstellung der Engelehöre, in welcher man 
eine ketzerische Ansicht des Origenes erkennen Wollte, der Geistlich- 
keit Anstoss gab. Bezeichnend genug wurde" das treffliehe Werk aus 
diesem Grunde für längere Zeit mit Beschlag belegt und der Oeifent- 
liehkeit entzogen. Ein anderes, zu London in der Sammlung Füller 
Maitland befindliches Bild der Geburt Christi ist bezeichnend für
        

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