Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1264088
Kapitel. 
Epoche. 
Altchristliche 
17 
des Sängers lauschen. Um ihn hat sich noch allerlei Gethier, wildes 
und zahmes, versammelt; Löwe und Tiger; Bär, Bock und Pferd, 
Schildkröte, Schlange und Krebs sind friedlich vereint, durch die lilacllt 
der Töne bezwungen. Die Beziehung auf die Allgewalt Christi, der 
die widerstrebendsten Elemente in seinem Gottesreiche vereinigt, liegt 
klar zu Tage. 
Orpheus, aus S. 
Domitilla. 
Dasselbe Bild zeigt nun auch den Üebergang zu biblischen 
Darstellungen. Während vier von den umgebenden acht Feldern die 
symbolischen Figuren eines Lammes und eines Stiere in landschaftlicher 
Umgebung enthalten, sieht man auf den übrigen Feldern Daniel 
zwischen ZWßi Löwen, Moses Wasser aus dem Felsen schlagend, David 
mit der Schleuder und die Aufcrweckung des Lazarus. Noch über- 
wiegen hier die alttestamentliehen Scenen. Daniel war in der Zeit 
der Verfolgungen ein naheliegendes und allgemein verständliches Motiv, 
Lübke, Italien. Malerei. I. 2
        

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