Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1267306
Kapitel. 
florentiner Schule. 
Die 
Generation. 
Erste 
309 
Besonders ausdrucksvoll ist wieder die Scene der Bestattung, wo ähnlich 
der Darstellung vom Tode des Stephanus das feierliche Ritual einer 
kirchlichen Beisetzung geschildert wird, wie es zuerst durch Giottrfs 
Vorgang sich eingebürgert hatte. Besonders schön in harmonisch 
warmem Tone von durchsichtiger Klarheit ist auch hier wieder das 
Kolorit. Wir wissen übrigens , dass Fra Diamante, der Schüler Fra 
Filippds und treue Vormund seines Sohnes, der schon bei den Fresken 
in Prato mitgewirkt hatte, auch hier bei der Ausführung betheiligt 
War. Er führte das Werk nach Fra Filippds Tode (1469) zu Ende. 
Für seinen Antheil an der Arbeit erhielt er 200 Dukaten. Filippino 
Lippi errichtete im Auftrage Lorenz0's de' Medici in einer Seitenkapelle 
links im Dom von Spoleto seinem Vater ein Grabmal, welches mit der 
Büste des Meisters geschmückt ward.
        

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