Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1267257
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Buch. 
Frührenaissance. 
Die 
des Meisters und stehen in goldig klarer Färbung und Innigkeit der 
Empfindung dem Fiesole nahe. Den Tod des h. Bernhard stellt ein 
schön componirtes, aber minder trefflich durchgeführtes Bild in der 
Galerie zu Prato dar; ebendort eine Madonna, die von Engeln empor- 
getragen wird und demh. Thomas ihren Gürtel überreicht. Endlich 
sieht man (Fig. 95) ein Rundbild der Madonna in der Galerie Pitti 
Fig. 95. 
Madonna von Fra Filippo. 
Gal. Pitti. 
zu Florenz, eine jener einfachen Darstellungen des Familienglücks, 
die Fra Filippo zuerst in die Kunst eingeführt hat. Im Hintergrunde 
die Geburt der h. Jungfrau. 
Bei der steten Wiederholung solcher rein lyrischen Scenen hätte 
indess die Malerei weichlich werden müssen, wenn ihr nicht glücklicher- 
weise immer von Neuem die Aufgabe zu Theil geworden wäre, in 
grösseren Freskencyclen die Geschichten Christi und der Heiligen
        

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