Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1267100
Kapitel. 
florentiner Schule. 
Die 
Generation. 
Erste 
293 
Künstler einen h. Paulus gleichsam als'Probe seiner Fertigkeit im 
Glockenhause der Kirche gemalt, worauf. man ihm dann die Aus- 
schmückung der Kapelle übertragen habe. Dann aber sei die Arbeit 
unterbrochen worden, weil Masaccio die Einweihungsfeier der 11911911 
Kirche (1422) im Kreuzgang mit  
grüner Erde dargestellt habe, ein  
Werk, welches Vasari höchlich     
rühmt, das aber wie jener Paulus  ß   
untergegangen ist. Nach Vollen-      
dung dieses Werkes sei er zu   v, 
den unterbrochenen Malereien der '  Nil] 
Kapelle zurückgekehrt. Wir dür-    
en demnach annehmen, dass die  w  ll 
früheren dieser Fresken vor 1422,    ' 1' 
die späteren etwa seit 1423 von  adyxggil k! 
Masaccio ausgeführt werden sind.   ä,    
Die Kapelle, an das südliche  7'    
Seitenschiff der Kirche stossend, '     
bildet einen mässigen quadra-  C  ' I:   
tischen Raum. Die Fresken der i;   
Gewölbfelder sind zerstört, die _   
Wände aber enthalten in zwei xi  Näl   
Reihen übereinander Scenen aus all  I.  
der Legende. des  Petrus: an g xi   3',   
der Wand links sieht man oben K, ßä ßea  {x 
in einer grossen Scene, wie d;    
Christus dem Apostel beüehlt, gif f; f. an,   i? 
den Zinsgroschen aus dem Rachen   f  f   i: 
des Fisches zu nehmen, wie Petrus T  l    
diesen Befehl ausführt und dem X4.    F   
Zöllner das Geld übergiebt; da- es ßWfi't-.ßßM-_ a alssirifllä? 
Zgäfler W16 Petrus den Konlgs- Fig. 88. Der Sündenfall. Von Masaccio. 
ELUfGEWGCkt und auf der Garmine. 
Kathedra thronend verehrt wird. 
An der Altarwand sieht man oben Petrus predigen und taufen, darunter 
wie er einen Kranken heilt; auf der andern Seite des Altars  wie er 
Almosen spendet. An der rechten Wand oben die Heilung des 
Krüppels an der Tempelpforte durch Petrus und Johannes und die 
Auferweckung der Tabitha; darunter Petrus und Paulus vor dem
        

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