Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1266881
Kapitel. 
Die florentiner Schule. 
Erste Generation. 
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deren sich der Künstler bewegt, aber um so edler wirkt der schön 
abgestufte Ausdruck inniger Hingebung, heiliger Scheu und Andacht. 
Unter den Tafelbildern Fies0le's verdienen mehrere, ehemals 
in Sta. Maria Novella, jetzt im Museum von S. Maroo aufgestellte, 
wegen ihrer miniaturartigen Vollendung besondere Erwähnung. Das 
eine ist die sogenannte Madonna della stella, das zweite enthält die 
so oft von ihm gemalte Krönung der Jungfrau, das dritte die Verkün- 
digung und Anbetung der Könige, auf drei noch ganz in gothischer 
Fig. 80. 
Anbetung der Könige, von Fiesole. 
Ufüzien. 
Weise im Spitzhogen abgeschlossenen Tafeln, an der Predella eine 
Reihe kleiner Brustbilder von Heiligen, Alles von seelenvollster Schön- 
heit und zarter Innigkeit, die Gestalten gut modellirt, die Gewänder 
von herrlichem Fluss. Bei der Krönung kniet die h. Jungfrau demuths- 
voll auf einer Stufe vor dem in Hoheit thronenden Christus. Der 
Verherrlichung der Madonna sind die meisten seiner Altartafeln ge- 
widmet. Wo er sie thronend darstellt, erscheint sie in ganzer Hoheit 
als Gegenstand der Verehrung und darf als das Höchste bezeichnet 
werden, was der mittelalterliche Madonnenkultus künstlerisch hervor- 
gebracht hat. S0 namentlich die grosse Madonna, welche er 1433
        

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