Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1266314
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Buch. 
Mittelalter. 
Das 
bleibt. Aus dieser Zeit datirt das köstliche Bild der Anbetung der 
Könige, welches er 1423 im Auftrage des Palla Strozzi um 150 Gulden 
für Sta. Trinita malte, jetzt in der Sammlung der Akademie. (Fig. 76.) 
Es ist eine grosse figurenreiche Composition voll Bewegung und Leben, 
zart und innig in den Gestalten der Madonna und ihrer Umgebung; 
voll Schönheit der jugendliche König, dem ein Diener die Sporen ab- 
schnallt , derweil er mit seiner Gabe wartend dasteht. Würdig im 
Ausdruck inniger Verehrung sind die beiden andern Könige. In ihrem 
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Aus Gentile da Fabriands Anbetung der Könige. 
Florenz. 
Gefolge sieht man zum ersten Male die volle Lust an der Schilderung 
der Wirklichkeit sich frei ergehen; es fehlt nicht an lebhaften Rassen, 
die von Dienern gehalten werden, an Jagdhunden, Falken, Kamelen 
und Affen, an der bunten Mannigfaltigkeit eines fürstlichen Hofhalts in 
phantastisch reichen Trachten, die durch übertriebenen Goldschmuck 
sich fast zu sehr hervordrängen. Zahlreiche orientalische Kostüme 
sind ohne Zweifel Ausbeute von Studien auf dem Markusplatz. Den 
Hintergrund bildet eine reiche Gebirgslandschaft, wo man den reisigell 
Zug zu Ross sich durch gewundene Schluchten wieder entfernen sieht. 
In diesem Bilde erkennt man die erste Anregung zu verwandten
        

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