Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1266053
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Buch. 
Das 
Mittelalter. 
einem reich abgestuften Felsgebirge eingenommen, das mit friedlich 
ruhenden Thieren und mit frommen Einsiedlern bevölkert ist. Im 
Vordergrund aber, so recht im Gegensatz zur friedlichen Idylle dieser 
Weltabgeschiedenheit, kommt eben in fröhlicher Jagdlust ein Zug 
eleganter fürstlicher Reiter, von Knappen mit Jagdhunden begleitet, 
aus einer Felsschlucht hervor. (Fig. 71.) Diese Gruppe füllt die linke 
Ecke des Bildes und schildert, der gegenüberstehenden Gruppe ent- 
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Gruppe aus dem 
Triumph des Todes. 
Camposanto zu Pisa. 
sprechend, eine andre Seite rauschender Weltlnst. Aber im vollen 
Jagen wird plötzlich der Reitersehwarm gehemmt durch den Anblick 
dreier offener Särge mit den schon stark in Verwesnng übergegangenen 
Leichen fürstlicher Personen. Es ist die alte Sage von den drei 
Lebenden und den drei Todten (nli trois vifs et li trois morts"), die 
hier in poetisch ergreifender Weise dargestellt wird. Sie erzählt, dass 
drei Fürsten einst auf der Jagd von drei gekrönten Gerippen Imit 
einem schauerlichen Memento mori empfangen wurden. Nur für die 
Weltkinder sind die Schrecken des Todes vorhanden, den frommen 
Einsiedlern nahen sie nicht, deshalb ist einer dieser Eremiten, der
        

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