Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1265979
180 
Buch. 
Das 
Mittelalter. 
braucht zu haben. Seine Landsleute hatte er durch diese Schnell- 
fertigkeit so verwöhnt, dass sie ihn gelegentlich zu noch grösserer 
Eile antrieben. So bei den Arbeiten, die er 1407 für die Kapelle des 
Palazzo Pubhlico auszuführen hatte. Er malte hier den Tod, die 
Bestattung und die Himmelfahrt der Madonna, an den Scheidbögen 
die Evangelisten und andre Heilige, am Gewölbe schwebende Engel 
auf blauem Grunde. Besonders schön ist die Auferweckung der Ma- 
donna (Fig. 66), bei welcher die lichtstrahlende Gestalt Christi, von 
Cherubim umringt, herabschwebt, um liebevoll die Verstorbene aus 
dem Grabe zu sich heraufzuziehen: eines jener- originellen und poe- 
tischen Motive, welche der sienesischen Kunst eigen sind und uns mit 
mancher ihrer Schwächen aussöhnen. Die bewegten Gruppen der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.