Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1265359
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Buch. 
Mittelalter. 
Das 
jüngste Gericht endlich, dasdie Eingangswand bedeckt, ist eine feierlich 
grossartige Composition, bei welcher der thronende Christus voll 
Hoheit, die Schaaren der Engel, Heiligen und Auserwählten voll ener- 
gischer Schönheit, die Schilderung des Höllenfürsten mit all den Teu- 
feleien in Dantdscher Phantastik voll grotesker Wildheit ist. In allen 
solchen diabolischen Schöpfungen steht die bildende Kunst ungünstiger 
 
       
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Geburt Johannes des Täufers. 
Giotto. 
Große. 
da als die Poesie, weil letztere mächtiger auf die Mithülfe der Phantasie 
wirken kann, während bei ersterer die fest ausgeprägten Formen 
die Einbildungskraft binden und nicht selten des Eindrucks verfehlen, 
ja aus dem Grauenhaften gar in's Burleske umschlagen. 
Von den übrigen Werken, welche Giotto in Padua ausgeführt 
hat, sind nur einige einzelne Figuren im Kapitelsaale bei St. Än- 
tonio neuerdings wieder aufgedeckt worden, ein grossartiger Je- 
saias, ein jugendlicher Daniel, St. Franziskus und die sehr zerstörte
        

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