Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1265040
Kapitel. 
Byzantinisch-Romanische 
Epoche. 
101 
Wohl liegt eine fast antike Einfachheit dem Ganzen zu Grunde, die sich 
besonders in dem edlen Fluss der Gewänder mit ihrem ausdrucksvollen 
die Bewegung bezeichnenden Faltenwurf ankündigt; aber eine freie 
dem Leben abgelauschte Anmuth durehklingt Wie eine neue Melodie 
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Aus Duccids Altarwerk. 
Dom von Siena. 
das Ganze, vor deren Wohllaut die einzelnen byzantinischen Anklänge 
kaum noch zu vernehmen sind, In der Erfindung seiner Compositionen 
folgt Duccio häufig den Motiven, welche die frühere Kunst in Minia- 
turen und Mosaiken oft genug ausgesprochen hatte, aber er hebt Sie 
durchgängig auf eine höhere Stufe von Leben und Anmuth. Seine 
würdevollen Männer und Greise, seine lieblichen Jungfrauen und feinen
        

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