Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1264963
II. Kapitel. 
Epoche. 
Byzantinisch-Homanische 
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arbeitenden Künstler nur drei bis vier. Vielleicht ist der Meister vor 
der Vollendung des Werkes gestorben, denn die Madonna wurde einige 
Jahre nachher von Vincino aus Pistoja ausgeführt. Noch ein Tafel- 
bild Cimabuefs vermögen wir nachzuweisen, eine grosse Madonna, 
ehemals in S. Francesco zu Pisa, jetzt im Louvre. Das Werk dürfte 
seiner früheren Zeit angehören, denn es ist noch überaus hart und 
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Aus Cimabußels Wandgemälden in S. Francesco zu Assisi. 
trocken in der Behandlung, namentlich die Modellirung an den nackten 
Theilen noch herb ohne Uebergänge in den Schatten. Es ist eine 
Kunst, in welcher ein beginnender Naturalismus, der sich z. B. in den 
kleinen Fältßllßn an den Gelenken der Finger verräth, mit einer ver- 
troekneten Tradition im Kampfe liegt. Auch die drei Engel zu beiden 
Seiten und die 26 Medaillons mit Bildnissen von Aposteln und Heiligen, 
Welche das Ganze umgeben, sind nicht viel erfreulicher. Das Bild hat 
übrigens durch Restauration stark gelitten.
        

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