Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Italienischen Malerei vom vierten bis ins sechzehnte Jahrhundert
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1263451
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1264880
Kapitel. 
Epoche. 
Byzantinisch-Romanische 
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war, ist uns durch drei mit seinem Namen bezeichnete Krucitixe im 
Hospital von Stß- Ohiara zu P1534, in S. Ranieri daselbst und in 
Star. Maria degli Angßli bei Assisi bekannt. Solche kolossale 
Krilcifixe waren in den mittelalterlichen Kirchen hoch unter dem Chor- 
bogen aufgehängt, um dem Volke in ergreifender Weise den Opfertod 
des Erlösers stets vor Augen zu halten. In allen diesen Werken ist 
Mosaikbild am Dom zu Spoleto. 
der düstere, ascetische Ausdruck, die harte Zeichnung, die Heissige 
aber gequälte Ausführung, der dunkle zähe Farbenauftrag von fast 
abschreokender Wirkung. Auch die am oberen Ende des Kreuzes- 
stammes und an den Querarmen angebrachten kleinen Figuren von 
Gottvater, Maria und Johannes sind ebenso starr byzantinisch. Ob 
unter den sehr verbliebenen Fresken in der Oberkirohe zu Assisi irgend 
etwas- auf Giunta mit Sicherheit zurilckztifiihren ist, muss dahingestellt 
bleiben. Die ihm bei d'Agincourt zugeschriebene Darstellung des Ge-
        

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