Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1256960
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Buch. 
Kapitel. 
der Malerei dieser Epoche überhaupt übrig haben. Dessen ungeachtet 
hat aber die Glasmalerei ihre Hauptbedeutung darin, dass sie ein 
sehr wesentliches Moment von der so erhabenen und umnderbaren 
Gesammtwirkung gothischer Kirchen ausmacht. Eine ausführliche 
Behandlung der Geschichte derselben gehört daher mehr einer Ge- 
schichte der gothischen Architektur, als einer Geschichte der Male- 
rei an. Beispiele aus der früheren Zeit dieser Epoche sind in Deutsch- 
land sehr selten. Zu denselben gehören die jetzt im Museum zu 
Darmstadt aufbewahrten aus derKirche Wimpfen im Thaleß 
Für das 14. Jahrhundert sind besonders bedeutend die im Chor des 
Doms zu Köln, 2 aus dem ersten Viertel, die im Strassburger 
Münster, deren Mehrzahl von dem um 1348 blühenden Hans von 
Kjrchheim ausgeführt worden. Unter ihnen zeichnet sich besonders 
die grosse Rose aus. 
In den Niederlanden sind nur wenige Glasmalereieu aus diesen 
Epochen der Bilderstürmerei im 16. Jahrhundert und den Zerstörun- 
gen in der Zeit der französischen Revolution entgangen. 
1 Abbildungen in dem Werk von F. H. Müller. Th. I. S. 
in dem Praehtwerk der Brüder Boisseröe über diesen Dom. 
9 Abbildungen.
        

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