Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1256566
26 
Buch. 
Kapitel 
Baiern, jetzt auf der Königl. Bibliothek zu Berlin, von welchem 
hier ein Beispiel (Fig. 7), so zwei Manuscripte des Tristan von 
Gottfried von Strassburg und des Parcival von Wolfram von Eschen- 
bach, doch, wie lebendig und sprechend in denselben auch häufig 
die Geberden gehandhabt sind, machen sie im Ganzen einen sehr 
rohen und kunstlosen Eindruck. Ein sicher in Bamberg geschriebe- 
nes Psalterium auf der dortigen Bibliothek (N0. 232) aus der ersten 
131410 
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Miniaturbild aus der Handschrift (Ier Eneidt. 
Hälfte des 13. Jahrhunderts hat jene dunklere Farbenstimmung. 
Die vierzehn grossen Bilder sind von treiflichen, nur in einzelnen 
Fällen an byzantinische Vorbilder erinnernden, Compositionen, öfter 
sehr eigenthümlichen Motiven und sehr geschiektem Machwerk. 1 
Die spärlichen, noch vorhandenen Wandmalereien in den 
kirchlichen Gebäuden dieser Epoche sind oft von sehr eigenthüm- 
lieber Erfindung, höchst sinnreiohen Beziehungen auf einander, und 
glücklichen Motiven. Die Ausbildung erstreckt Sißh indeSS nur sehr 
selten über öfter ziemlich derbe Umrisse mit geringer Angabe vqm 
Kunstwerke und 
Künstler in Deutschland Th. 
103 ff.
        

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