Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1256549
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Buc] 
Kapitel 
mit einem Leetionale zeichnet sich durch die sehr originellen und 
öfter geistreichen Darstellungen der Apocalypse aus, welche den auf 
das Phantastische gerichteten Geist jener Zeit trefflich abspiegeln. 
Die Kreuzigung ist aber auch hier wieder ganz in byzantinischer 
Weise aufgefasst. In der Ausführung sind indess die Zeichnungen 
sehr ungleich, einige sind fein und zierlich, viele hart und roh. 
Eine Abschrift der Geschichte der scholastisehen Philosophie von 
Fig" 
 
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Petrus Oomostor ist merkwürdig wegen der Personiücationen der 
sieben freien Künste, von denen z. B. die Musik als eine Frau dar- 
gestellt ist, welche das Glockenspiel spielt, und der Darstellung der 
alten Philosophen. Das erste Bild, die thronende Maria, ist indess 
sehr sorgfältig in Guaseh ausgeführt. 
Ein treifliehes Beispiel der Miniaturmalerei dieser Epoche ge- 
währt ein auf dem Kupferstiehkabinet zu Berlin beündlicher Engel 
Michael im Kampf mit dem Drachen, etwa um 1250 ausgeführt, 
wovon hier eine Abbildung des oberen Theils (Fig. 6.)
        

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