Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1258894
Epoche von 
500 bis 155i 
259 
feinen, künstlerischen Auge begabten, Erasmus von Rotterdam de- 
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bein ähnlicher ewesen s Ju 81:1 201? Ihm gemacht' das des H01" 
g 61- m m dem Gefühl für Schönheit 
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    Weise überkommen hatte, ist 
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   eine treifliche Zeichnung und 
 pef  wgjf ein sehr bedeutendes Talent 
      für Composition verband, so 
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I  allen Deutschen am meisten 
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  Wege storienmalerei die ganz voll- 
idä  endete Kunstform der gleich- 
  zeitigen grossen italienischen 
Auf Holbeims Todtentßnz_ Maler, eines Raphael, eines 
Andrea del Sarto etc. zu er- 
reichen, wenn seine Lebensverhältnisse es ihm vergönnähätten 
häufiger Aufgaben aus dem Bereiche derselben zu behandeln. h; 
der Gattung der Bildnissmalerei, in welcher er vorzugsweise Beschäf- 
tigung fand, steht er auf einer Höhe mit den grössten Meistern. 
Er war ein frühreifes und höchst bewegliches Talent in Ausübung 
der verschiedensten Gattungen der Malerei, in Fresco, Oel, Leim- 
Farben und Miniatur, sehr geschickt, und so verschiedene Einflüsse 
i: Sieh aufnehmend, dass es äusserst schwer ist, die Zeitfolge seiner 
rbeltennlllnlel bei der Spärlichkeit der Nachrichten über sein 
Leben, mit einiger Sicherheit festzustellen. Unter der grossen Zahl 
1 S0 erzählt W111 Mäander B1. 142 b. Auch 11er bekannte Kupferstich des Dürer, 
BüTlSCh Nü- 1071 Zeigt eine, von den verschiedenen, jedoch unter sich sehr über- 
einstimmenden, Bildnissen des Erasmus von Holbein sehr abweichende, Auffassung.
        

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