Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1258171
Epoche von 1460 bis 1500. 
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zwei Engeln gehaltenes, Sehweisstuch von ungemeiner Grossartig- 
keit, jetzt im Museum zu Berlin, N0. 606 A. (Fig. 33).  Auf 
derselben hohen Stufe der Ausbildung stehen zwei grosse Bilder 
mit Vorgängen aus der Legende des heiligen Valentinian in der 
Königl. Gallerie zu Augsburg. Aus dieser. seiner reifsten, Zeit, 
sind ebenfalls die 1497 ausgeführten Flügel des Altars in der Kirche 
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Das Sclmreisstuch 
der Veronika von B. 
Zeitblom. 
auf dem Heerberge, einem kleinen Ort in Schwaben, aus dem 
Leben der Maria, von denen hier die Geburt gegeben ist (Fig. 34). 1 
Noch freier in den Motiven und ungemein vollendet sind endlich 
acht Bilder auf zwei Flügeln, welche ähnliche Gegenstände dur- 
stellen, auf dem Schlosse zu Sigmaringen. Auch ein Kopf der 
heiligen Anna, ein Fragment eines grösseren Bildes, im Museum 
zu Berlin, N0. 561 B. von feiner Auffassung und sehr warmer 
und klarer Färbung, gehört dieser Zeit des Künstlers an. 
Zwei vortreffliche Portraite von ihm (Mann und Frau) befinden 
sich unter dem irrigen Namen von Holbein in der Gallerie Lichten- 
stein zu WVien. Der llIann, in brannezn Pelz und Mütze, segnet 
mit der Rechten, während die Linke eine Papierrolle hält. Hinter 
ihm ein rother Vorhang und eine bergigte Landschaft. Die Frau, 
in einem schwarzen Kleide, ein weisses Tuch um den Kopf, hält 
ebenfalls eine Rolle Papier in der Rechten. Der Hintergrund ist 
und Alterthum 
1 Steindrücke hiervon sind im Jahr 1845 vom Verein für Kunst 
in Ulm und Oberschwaben veröffentlicht worden.
        

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