Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1257799
Epoche von 1490 bis 12 
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ger, doch einförmiger Typus, die Fleischfarbe ist warmbraun, aber 
schwer, die Umrisse hart, die Wirkung bunt, die Zeichnung mässig. 
In Brügge wird jene religiöse Gefühlsweise in der vaterländischen 
Kunstform von einzelnen Meistern noch bis an das Ende des 16. Jahr- 
Fig. 
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Die beiden Gcizhälse von Quentixl Massys. 
hunderts, wenn gleich mit ungleich weniger Geist und Geschick, 
festgehalten. Der namhafteste Maler in dieser Kunstrichtung ist 
Peter Claeissens, von dem ein grosses, mit dem Jahr 1608 bezeich- 
netes Bild, Maria, das Kind, Gott Vater, Engel und die Stifter, sich 
im Hospital der Potterie in Brügge befindet. 
Hieronymus Agnen, gewöhnlich nach seinem Geburtsort Herzogen- 
5115011, Hieronymus Bosch genannt, gestorben 1518, verzerrte das 
Phantastische, in der Schule befindliche Element, zum Gespenster- 
haften und Diabolischen, und mirde mit vielem Talent der Schöpfer 
dieser Gattung, welche, wie wir sehen werden, noch andere Meister fort-
        

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