Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der deutschen und niederländischen Malerschulen
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1257093
Epoche 
von 1420 bis 1530. 
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einer Reinheit und Breite des Styls, und lässt die Form der Beine 
so deutlich verfolgen, dass. es nur wenig sitzend dargestellte Figuren 
gibt, welche sich darin dieser vergleichen lassen. In der heiligen 
Jungfrau zu seiner Rechten, welche im Gebet vertieft, leise ein 
geheimnissvolles Wort auszusprechen scheint, herrscht nicht bloß 
der der deutschmiederländischen Kunst so oft eigenthümliche Aus- 
druck jungfräulicher, Einfalt und Reinheit, sondern auch in dem 
edlen Oval, den grossen, gewölbten Augenliedem, der Nase, dem 
feinen Munde, eine in dieser Schule höchstseltene Reinheit der 
      
lischer Idezliehuäig afif Reihxheriltl undnlfaileblerr sinde  htdgeiifliifiri: 
blumen und Rittersporn eingemischt. Ihr Gewand ist von dem 
tiiefsterii, sättesten Blau, und steht in der Trefflichkeit des Wurfs, 
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mit der Maria bildet Johannes der Täufer zur andern Seitae des- 
    
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211, während die Linke das bewegliche Notenpult regiert. Ihm und 
em zunächst hinter ihm sieht man an der Oe  
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Slngen. Die grösste Wahrheit war h' ' d H 7 1 h?  
19,13, so dass er d. V iei er. auptzweck des Imnst 
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m" dem Luca della Robbia in seinen berühmten, in Marmor aus-I
        

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