Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255655
Nachträge und 
Berichtigungen. 
Zum dritten 
Bande. 
1123 
behauptet hatte, der Buchftabe fei ein Mittelding zwifchen R und f, fo war ich der Meinung, 
auch die inneren Gründe, aus denen jeder hier ein f z nfßcitu, nicht aber ein R erwarten 
wird, durch die Facfxmilirung dreier Infchriften, die das R in _voller Deutlichkeit zeigen, widerlegt 
zu haben. Denn ich war und bin noch der Anficht, dafs der Augenfchein beweiskräftiger ift als 
alle Gründe. Gleichwohl richtete Herr Dr. Toman in feiner Entgegnung in der Kunftchronik 
1888 Sp. 607--610, ohne meiner Faciimiläs im Repertorium auch nur zu erwähnen, einen 
heftigen Angriff gegen mein Beweisverfahren, das er demjenigen vkniffiger Vertheidigern vor 
Gericht verglich, ja er nannte mich bei diefer Gelegenheit nhartherzig und harthöriga. Ich kann 
dem gegenüber die Lefer der Kunft-Chronik, welche {ich für die Frage interefflren, nur bitten, 
meinen angeführten Artikel im Repertorium zu lefen und fich dort die Facfxmilds oder die Infchriften 
in Dresden anzufehn. Das ABC wird fich vermuthlich noch {tärker erweifen als die ftarke Aus- 
drucksweife des Herrn Rechtsanwalts Dr. Toman. 
S. 598, Z. I3 v. u. Unter dem erften Eindruck von Levivf: Behauptung, dafs die Jahreszahlen 1638 
auf (liefen beiden Bildem des Frans Hals im StädelTchen Inftitut gefälfcht feien, habe ich fie 
hier geftrichen. Inzwifchen aber habe ich mich durch den Augenfchein überzeugt, dafs, wenn 
auch in Folge eines kleinen Schadens die 3 auf dem einen der Bilder in eine 7 verwandelt 
worden ift, im übrigen beide Infchriften durchaus echt fiud. 
S. 608. Z. 21 v. o. Ich habe das hier auf Bude? Autorität hin als älteftes Bild Jan Miensze Molenaerg 
bezeichnete Gemälde (bisher bei Herrn Landrath von Niefewand in Mülheim a. Rh.) felbft nicht 
gefehen, höre aber durch Abr. Bredius, deffen Güte ich manche direete Mittheilungen zu diefem 
Abfchnitt verdanke, dafs es unzweifelhaft Bourfse bezeichnet ift, alfo wirklich von diefem 
Meifter herrührt. 
S. 626--627. Anm. 2. Z. 3 v. u. Jac. Ruisdael Il. A. Bredius (Oud Holland V, p. 50) fehreibt 
ihm die Bilder in Caffel, Bordeaux und Rotterdam zu.  Vgl. dazu 0, Eifenmann im Katalog der 
königl. Gemäldegalerie zu Caffel. I888. S. 235. 
S. 629 zu Anm_ 2. A. Bredius." Het Geboortejaar van Jacob van Ruisdael. Oud Holland VI, 1888. 
p. 21-24. 
S. 648, Z. 5 v. u. Zu ftreichen nFrankfurt a. M.a Der Verfaffer hat fich überzeugt, dafs Lezxin 
(a. a. O.) recht hatte, dem Meifier diefes Bild abzufprechen. 
S. 662. Z. I4 v. o. Lies vZu den ins I7. Jahrhundert hinüberfiihrenden Meifterna. 
S. 672. Z. 9 v. u. vhieru zu ftreichen. 
S. 679. Zur Rembrandtliteratilr ift die feit 1888 unter der Leitung F. Lippmanrfx in Berlin in Angriff 
genommene Herausgabe von Facümile-Reproductionen der Handzeichnungen des Meifters 
nachzutragen. 
S. 693. Unter der Abbildung lies nfogenannte Danaea ftatt nDanaäu. 
S. 694. Anm. 3. Lies Gerrit {tatt Gerrilt. 
S. 696. Z. 23 v. o. Hendrickie Jaghers wird auch Hendrickie Stoffels genannt. 
S. 7 53 u. 754. Durch Zufall ift hier die Erwähnung der Bilder Hobbema's in Frankreich aus- 
gefallen. Vor allen Dingen kommt die berühmte nWaffermühleu des Louvre in Paris in Betracht, 
Weniger überzeugend find das ältere Louvrebild und das übrigens S. 7 53 erwähnte Bild im Mufeum 
zu Grenoble. Die Bilder Hobbemefs in franzöfischem Privatbefitz hat der Verfaffer nicht gefehen. 
S. 768. Z. I2 v. u. Lies Marfeus {tatt Marfens. 
S. 808. Z. 7 v. u, A. Brediur: De Haagsche Schilders Joachim en Gerard Houckgeeft. Oud 
Holland VI, 1888, S. 81-86. 
S. 828. Z. 4 v. o. Siehe den Nachtrag zu S. 808. 
S. 847. Z. I3 v. o. G. H. Will: Aantekeningen omtrent eenige Dordrechtsche Schilders. Oud 
Holland VI, 1888, p. 68-80, p. 129-148. 
S. 901. Z. I v. o. Monographie über G. Kneller: W A. Ackermann nDer Porträtmaler Gotfrey 
Kniller im Verhältnifs zur Kunftbildung feiner Zeitu, Lübeck 1845. Hier wird nachgewiefen, 
dafs die Familie des Künftlers {ich in Lübeck Kniller fchrieb und dafs erft der Vater des 
Malers in die Traveftadt eingewandert war.  Auf der Lübecker Stadtbibliothek befindet {ich 
ein Greifenbildnifs des Meifters, welches Gotefredo Kniller  A. 1668 gezeichnet ift, alfo ein 
Jugendwerk Sir Godfrefs ift. Gütige Mittheilung des Herrn Alb. Bmda in Lübeck. 
S. 1002. Z. 11 v. u. N. de Roezxer: Aart Schouman etc. Oud Holland VI, 1888, p. 33-44,
        

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