Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255569
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und Berichtigungen. 
Nachträge 
Zum 
Bande. 
zweiten 
1o2. Anmerk. 2. Der Stich rührt von der Hand des niederrheinifchen Meitters R. B. mit dem 
Anker her, deffen Monogramm auf feinem Blatte in Bafel keineswegs aufgeßempelt, fondern ein- 
gefchnitten ift.  Max Lahr: im Repert. X, 1887, S. 101. 
103. Z. 2 v. o. und Anm. I. Der durch nichts beglaubigte Name w Franz von Bocholtc 
rührt nicht erft von Paul Beham (1618), fondern fchon von dem in feinen Namengebungen {tets 
willkürlichen Quadt von ßncleelbacb (Teutfcher Nation Herrlichkeit, Köln 1609) her. 
103. Z. 7 v. o. Näheres über Israel von Meckenen in Leim? Katalog der deutfchen Kupfer- 
ftecher des 16. Jahrhunderts im Germ. Mufeum. Nürnberg 1887, S. 38, Anm. 1. 
103. Z. 21 v. o. Neues über Ludwig Schongauer in Daniel Burckhardfs vDie Schule Martin 
Schongauer's am Oberrheim, Bafel 1888, S. 74-78. 
103. Z. 21 v. 0. Der Monogrammiß:  ift älter als Schongauer und ein Nach- 
ahmer des wMeisters des Hausbuchesu (fog. Amfterdamer Meiilzers), Vgl. Max Lehrs im an- 
geführten Katalog des Germanifchen Mufeums, S. 29-31. 
103. Z. 14 v. u. Wenzel von Olmütz tritt durch die neueite Forfchung in die Stellung wieder 
ein, aus denen Tlzaußng'r allzu fpitziindige Unterfuchungen ihn vertrieben hatten. PV, Srlzmidt 
nWenceslaus de Olomuczu in der Kunftchronik XXII (1887), S. 193-198.  zllax Lehn- 
bereitet eine Monographie über den Meifter vor. 
104. Z. 20 v. o. Zur Literatur der Schwäbifchen Kunfigefchichte: W. Lüöke: Schwäbifche Wan- 
derungen, in der Schwäbifchen Chronik vom 13. Juli 1882. 
104. Z. 1 v. u. Neuere Literatur zu Schongauer: A. v. Wurzbazh." Martin Schongauer. Wien 
1880.  Die Auffätze von W. Lüäke (Schongauerftudien) in der Ztfchrft. f. b. K. XVI (1881), 
S. 74 H.  L. Sclwiöler: Schongauer und der Meiiter des Bartholornäus im Repert. VII, 1884, 
S. 31-68.  W. van Seidlitz! Martin Schongauer als Kupferltecher im Repert. VII, 1884, 
S. 167-182.  Sidney Calvin im Iahrb. des K. Pr. K. S. VI (1885), S. 69.  Endlich zu- 
fammenfaffend: Daniel Burcklmrdt! Die" Schule Martin Schongauefs am Oberrhein. Bafel 1888.  
Dazu in Lichtdrucken: Schongauefs Stecherwerk mit Text von Yiznizyklz und Lichtzuark. 
105. Z. 4 v. o. Nach Daniel Burcklzzzrdfs und A. v. Wurzbaclfx Forfchungen in den foeben 
angeführten Werken wird Schongauefs Geburtsjahr, was übrigens Woltmannis Angabe nfpäter 
als 144511 entfpricht, um 1450 fallen. 
105. Z, 8 v. o. u. Anm. 1. Allen bisherigen Angaben gegenüber hat Daniel Burcklzanlt a. a. O. 
S. 67-71 urkundlich nachgewiefen, dafs Schongauer während feiner letzten Lebensjahre von 
Colmar nach Breifach ühergefiedelt war und hier erft am 2. Febr. 1491 ftarb. 
107. Z. 16 v. o. Daniel Burcklzardt a. a. O. S. 16. Anm. 2 hat Max Lelzrs offenbar mifsver- 
itanden. Wenn Max Lehrs die Anücht vertheidigte, dafs die gemaltefaffionsfolge des Colmarer 
Mufeums, die ja auch von Wollmann nur für Gefellenarbeit gehalten wird, fogar nur nach der 
geitochenen Paffion von Schongauefs Schüler A. G. in Oel überfetzt fei (Repert. IX, 1886, S. I), 
[o hat er damit felbftverftändlich die Möglichkeit, dafs Schongauer felbft an diefer gemalten 
Pafiionsfolge betheiligt gewefen fei, ausfchliefsen wollen. 
107. Z. 1 v. u. Daniel Burcklzardt bezweifelt die Eigenhändigkeit der kleinen Schonganeffchen 
Madonna in der Münchener Pinakothek. A. a. O. S. 64. 
115. Z. 3 v. u. Zur "Augsburger Schulen vgl. A. Buf: Augsburger Faffadenmalerei. in der 
Ztfchrft. f. b K. XXI (1886), S. 58 FR, S. 104 ff.  Dazu R05. Vzfclzer: Quellen zur Kunilz- 
gefchichte von Augsburg in feinen nStudien zur Kunflgefchichteu. Stuttgart 1886, S. 478-582. 
119. Z. 12 v. u. Neuere Literatur zu Wolgemut: Wald. von Seidlitz! Michael Wolgemut, in 
der Ztlchrft. f. b. K. XVIll (1883), S. 169-176.  R06. Vzfrher in feinen nStudienu (Stutt- 
gart 1886), S. 294-420. Die W.-Frage S. 316-344. Das Verdienft, Wolgemut endgültig 
aus diefer Frage herausgebracht zu haben, gebührt Kob. Vifcller an diefem Ort, W. Schmidt in 
feinem fchon genannten Auffatz in der Kunitchronik XXII, 1887, S. 193-198 und Max Lehrs 
in {einen Bemerkungen im erwähnten Katalog des Germ. Mufeums. Nürnberg 1887, S. 34.  
Die Gemälde Dürer's und WolgemuUs in Reproductionen nach den Originalen herausgegeben 
von R. Salden; mit Text von B. Rielzl. Nürnberg feit 1885. 
122. Z. 20 v. u. Nach der Entdeckung von Dürer's echtem Monogramme auf dem Caffeler Bilde 
von 1499 ift es iicher, dal's diefes Bild und die Weimarer Tucher-Bildniffe nicht von Wolgemut, 
fondern von Dürer herrühren. Vgl. O. Eijänmanrfr Katalog der Caffeler Galerie, 1888, S. 3-4.
        

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