Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1255057
hunde: 
Begrünz 
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bedeutendften Schöpfungen. Er wird nicht mit Unrecht von manchen eng- 
lifchen Kritikern auch als der Begründer einer nationalen Bildnifsmalerei 
gefeiert, welcher es, unbekümmert um ausgleichende oder verfchönernde All- 
gemeinheiten und Zuthaten, nur um die fcharfe fchlichte Wiedergabe der 
Wirklichkeit in Formen, Farben und Ausdruck zu thun ift. Doch läfst {ich 
nicht leugnen, dafs Hogarth, peflimiflifch, wie er die Welt anfah, die Schwächen 
Selbflp( 
mdon, 
National 
Gallery 
und unangenehmen Züge der Köpfe und Geflalten, welche er darftellte, zu 
ftark betonte. Dafs feine Bildniffe dabei malerifch, trotz einer gewiffen Nüch- 
ternheit und Trockenheit der Färbung, keineswegs reizlos find, ift bereits 
bemerkt worden; und wie tüchtig ihre materielle Technik war, zeigt die Vor- 
trefflichkeit ihrer Erhaltung. Die Anzahl feiner im öffentlichen und im 
Privatbefitze Englands erhaltenen Bildniffe kann man auf gegen 50 fchätzen. 
Zu feinen berühmteflen Gemälden diefer Art gehören fein Selbftbildnifs mit
        

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