Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1250174
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nach Beendigung feiner Lehrjahre den Rücken gewandt haben; denn fchon 
1659 und noch 1663 war er Mitglied der Haager Gildeß) und dann heifst 
es, er fei nach Amiterdam verzogen, WO er auch 1695 ftarb. Melchior d'H0n- 
decoeter malte ausgezeichnete Stilleben, hielt {ich aber hauptfächlich an die St 
lebendige Geflügelwelt, deren Leben und Treiben kein zweiter Meiiier mit fo 
gefundem und offenem Blicke beobachtet und mit fo künfilerifcher Meifterfchaft 
wiedergegeben hat, wie er. Man weifs nicht, was man mehr bewundern foll, 
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die Lebendigkeit, mit welcher er bewegte, lebensgroise Geflügelhoffcenen dar- 
Zuftellen verfiand, oder die Feinheit, mit welcher er allen Einzelheiten, auch den 
losgelöft auf dem Erclboden oder dem Waffer umhertreibenden Federn, ein 
künfllerifches Intereffe einzuhauchen wufste. Dabei wird er den Naturfarben 
frifch und unumwunden gerecht und hüllt doch feine ganzen Darftellungen in 
einen heiteren warmen Gefammtton. 
Seinem Gegenfiand nach einzig unter feinen Bildern fleht fein noch ziem- Sein B 
lich unbedeutendes jugendwerk von 1661 im Braunfchweiger Mufeum da, 
I) ObreenÄv Archief IV, p. 75, 33, 131, 153- V, P. 233-
        

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