Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1254190
franzöüfche 
Malerei 
Jahrhunderts. 
fchen 
Sitte] 
malel 
977 
das andere haben {ich faft alle bekannten englifchen Sammler zu verfchaffen 
gewufst; aber auch in den fchon genannten öffentlichen Sammlungen, fowie in  
der Londoner National Gallery, in der Pefter Galerie und in der Akademie 
zu Wien (Fig. 662) {ind fie gut vertreten; ein bjunges, mit Rofen gefehmüektes 
Mädchene von der Hand des Meiiters befindet llCh in der Münchener Pinako- 
thek, ein vkleines Mädchen mit emporgewandtem Kopfea im Berliner Mufeum.  
wIn diefen feinen Kinderköpfena, fagt Dohme, vhaben wir eine merkwürdige 
Greuze: 
Junges 
lchen. 
Wien, 
Akademifche 
Galerie. 
Mifchung des koketten Geiftes des I8. Jahrhunderts und wirklicher Natur- 
beobachtung vor uns; die malerifchen Mängel der componirten Bilder Greuzds 
blaffen hier oft fo ab, dafs man fie fafi überfehen, He nur noch als Eigenarten 
betrachten kann. Frifch und liebevoll erfafst, voll Leben im Auge und Antlitz, 
in etwas gefuchte, aber anfprechende Beleuchtung gePcellt, bei fettem, aber doch 
flüfflgem Vortrag Hnd diefe roüg angehauchten Köpfchen Werke unmittelbaren 
künftlerifchen Empfindens und werden, wenn längft die Sittenbilder des Meifters 
vergeffen lind, ihrer malerifchen Eigenfchaften Wegen gefchätzt und gefucht fCIILK 
Gefchichte d. Malerei. III. (III, z.) 62
        

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