Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1252570
Malerei 
holländifche 
Jahrhunderts. 
Haager 
Schule. 
815 
Yolzrzrzrzzßs T 272'215 von Hilvarenbeck trat 168 3 der Haager Gilde bei l), war Job. Tilius. 
aber 1694 in London anfafflg 2). Nach van Gool war er Schüler Slingelandfs 
(oben S. 796) in Leiden gewefen; und dem wiederfprechen feine bezeichneten 
Sittenbilder, wie der vDudelfackr von 1680 in der kaif. Galerie zu Wien und die 
wNähtei-inu von 1683 in der Dresdener Galerie nicht eben, wenngleich f1e weit 
von der Frifche Slingelandfs entfernt find.  
Louis d: 1140125 hingegen, der 1698 in Breda geboren war und erft 1771 Louis_ 
in Leiden Pcarb, gehört zur Haager Schule, weil er 1721-1725 Philipp van de Mom 
Dijclis (oben S. 738) Schüler im Haag War und erft 1750 nach Leiden über- 
fledelte, wo er die Richtung Dou's und Nlieris", die er aufzunehmen fuchte, in 
kalter und Hauer Weife fortfetzte. 
Zeuge deffen lind feine bezeich- l N17, .1 77  13 -nlilmßilliglWin 
neten Bilder in der Ermitage zu  1'     "jnlllllllllilllll 
St. Petersburg (unter ihnen der         
 Bonvivant a von 1723), im        
Louvre zu Paris, im Rotterdamer        "llüllilljnlllllj 
Mufeum, im Haager Mufeum (von v,  "ß  f     
1742) in der kaif. Galerie zu XVien imiifllllfiilwilill       K?    
und in der Karlsruher Kunflhalle.         
Ihnen fchliefst das nicht bezeich-  11H!"     'ii,!7gllf1' 
    all!     lllll 
nete vBlumenmadchena 1m Am- lllül.       llkiuüllljlull 
fterdamer Reichsmufeum {ich an.       57„  
Hwzdrik zum Äjynßartll aber   giifrtr:   ll Hipdäik xgn 
war der Haager Adriaen van 1' ml     im m  
der Werff; 1680 im Haag ge-    
boren, begann er feine Studien   '91,  
dafelbft unter Jan de Baen 3), fetzte Ü   liiililll" 
fle aber unter van der Werft" in 3    Jll 
Rotterdam fort. Seit 1701 wird      "   
er als Mitglied der Haager Aka-       bleifiti      
delnie genannt; 1759 Harb er in Fig. 625. Kafpar Netfcher: Das Mädchen  
feiner Vaterfladt. Er ifl ein un- PßPagei- München: Pinakothelß 
wahrer, manierirter Nachahmer 
Adriaen van der Werffs, den wir erft fpater kennen lernen werden; und diefer 
felbfl war doch fchon gerade manierirt genug. Bilder feiner Hand fleht man in 
den öffentlichen Sammlungen zu Amfterdam, Rotterdam, Dresden, Paris und Pefl. 
 Endlich fei noch kurz der llkrtvgßevz": gedacht, die im Haager und Ber- 
liner Künfllerleben der Uebergangszeit vom 17. in's 18. Jahrhunderts eine Rolle 
fpielten und die eigentlichen italifirenden vAkademikerx der Schule waren. 
Ihr Vorgänger und Lehrer als folcher war der in Italien gebildete lßlßillezzz Willegrg 
Douzigjkzs gewefen, der 1630 im Haag geboren war, 1661 der Innung beitrat Douduus" 
und 1697 ftarb. Bilder feiner Hand flnd das nUrtheil Salomonisa von 1671 
Obreelfs Archief IV p. 155. 
W. 7. C. Mnem": The Marriage, Beptismal 
Lymington 1884 (Mittheilung von Bredius). 
1696 war er Schüler der Haager Akademie, 
and Burial Registers of the 
Oöreenk Archief IV p. 167. 
dutch 
Church 
in
        

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