Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1251966
754 
Buch. 
Sechstes 
Abfheilung. 
Abfchnitt. 
Zweiter 
in Belgien. Belgien nur die fchöne vWaffermühlea im Antwerpener, das vHaarlemer Holzr 
von 1663 im Brüffeler Mufeum und das vDorf unter Eichbäumena im König- 
in lgjlläfßh- lichen Schloffe zu Brüffel 1), in Deutfchland nur die Waldlandfchaft des Berliner 
Mufeums, den xWaldeingangr 2) (nicht aber das kleinere Bild) des Städelfchen 
Inflituts zu Frankfurt a. M. und im Privatbeütze die Bilder bei Herrn 
Dr. Schubart-Czermak in Dresden, bei Herrn von CarPcanjen in Berlin und bei 
i: Ezrglärgg: Herrn Conful Ed. F. Weber in Hamburg. 3) Weitaus die rneiflen und bellen 
Gfälsgnfu Bilder des Meiflers befinden {ich in England. Schon die National Gallery in 
609- 
Hobbema  
Die Efchenallee. 
London, 
Nationalgalerie. 
Nach der Radirung von Löwenitamm. 
London lehrt ihn uns in einer Reihe herrlicher Werke kennen. Aufser der 
fchon erwähnten unter dem Namen wThe Avenuea berühmten Landfchaft von 
Middelharnis (Fig. 609), nennen wir von ihnen noch die fchöne, für ihn be- 
fonders feine und zarte Regen- und Sonnenfchein-Landfchaft mit der grofsen 
Eichengruppe im Vordergrunde, die kräftigere, Wunderbar leuchtende Landfchaft 
mit den rothen Backfteinruinen des Schloffes Brederode und das klare köftliche 
1) Auch wohl das Bild beim Herzog von Arenberg in Brüffel. 
2) Defien Bezeichnung von T lz. Levin in der Kunitchronik 1887 (S. 678) für eine ngrobe Fälfchungu 
erklärt wird. Verdächtig ifl; fie auch dem Verfaffer erfchienen, Vielleicht {itzt die alte, echte Inschrift 
drunter. Levin, Kunflchronik 1888, S. 257: nKClIlß Spur von einem Hobbemau. 
3) Echt iind vielleicht auch das Bild der Münchener Pinakothek und das kleine Bild der 
Dresdener Galerie.
        

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