Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1249499
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1251372
holländifclae 
Malerei 
jahrhux 
derts. 
Amßer 
damer 
Schule. 
695 
trachtungsweife ein Nachtftück mit künPrlicher Beleuchtung vor {ich zu haben 
wähnte. Natürlich zeigt {ich hier ein künftlerifcher Idealismus des Meifters, der 
dem Bildnifsmaler eigentlich nicht zukommt; natürlich waren die Dargefielltexi, 
die im Durchfchnitt 100 Gulden jeder (1600 Gulden erhielt Rembrandt im 
Ganzen für das Bild) gezahlt hatten, keineswegs alle einverftanden mit diefer 
Auffaffungsweife; natürlich konnte der Rembrandt diefes Bildes  man hat ihn 
auch den hviiionärenu im Gegenfatze zu dem vrealiftifchena Rembrandt der 
Haager Anatomie genannt  nicht mehr der Modebildnifsmaler des Amfterdamer 
Rembrandt 
Galerie. 
Publikums bleiben; aber das Bild als folches wird in feiner lebendigen An- 
ordnung, in feinen glühenden Einzelfarben, in feiner magifchen Helldunkelwirkung 
Pcets ein Wunder der Kunft bleiben. 
Neben allen diefen Arbeiten vernachläfsigte Rembrandt auch in dem Jahr- äärlällrrsrrllgggs 
fünft von 1637 bis 1642 die Radirung keineswegs. Von feinen radirten Selbft- 16 T26 2 
bildniffen fmd dasjenige mit dem Federhut (B1. 233) von 1638, und öder 37 4' 
aufgeüützte Rembrandtr (B1. 234) von 1639 hervorzuheben, von anderen 
Bildniffen der ganz flttenbildlich aufgefafste Uytenbogaert (B1. 189) von 1639, 
der Ansloo (Bl. 170) von 1641. Von feinen biblifchen Radirungen aus diefer 
Zeit fmd die in zartem Helldunkel durchgeführte vVerftofsung der Hegarr 
        

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