Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1243599
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1248272
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Sechstes 
Erfier 
Abfchni 
Ildeg,jgns_ Hier müffen wir ferner des Altares des hl. Ildephons in der kaiferlichen 
 Galerie zu Wien gedenken, welcher, wie fchon oben l) bemerkt worden, früher 
I" Wien- für das erfte Werk ausgegeben wurde, welches Rubens nach feiner Rückkehr 
aus Italien gemalt habe. Wir glauben um fo mehr an die Richtigkeit der 
neueren Nachrichten, nach denen es, wenngleich es den Herzog Albrecht und 
die Infantin Ifabella als Stifter darflellt, doch erfl bedeutend fpäter, erfl nach 
Rubens 
Rubens 
zweite 
National 
Gallery. 
1630 ausgeführt ift, als feine leichte, Hüfflge Pinfelführung und fein duftiger 
Gefammtton es uns Prets fchwer gemacht haben, daran zu glauben, dafs es noch 
vor der vAufrichttlng des Kreuzesr , der vKreuzesabnahmer und des Meiliers 
Selbflbildnifs mit Ifabella Brant entPcanden fei. Ein Meifterwerk erften Ranges 
iit es unter allen Umftänden; und die liebevolle Ausführung der beiden Stifter- 
gefialten fteht auch in diefer Spätzeit des Meifters bei eigenhändigen Werken 
I) S. 418, Anm. I. 
len, dafs es erft 1638 
Für 
(von 
die fpiitere Entflehung des Werkes 
Witdoeck) gefioclmen worden ift. 
auch 
Umßam 
angef
        

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