Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1243599
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1246601
fpani 
Malerei 
Jahrl 
Velam 
267 
Land hinabblickt. Die Pferde, von denen die Feldherren abgefiiegen lind, werden 
neben ihnen gehalten. Ihre Soldaten lind hinter ihnen aufgeflellt. Auf der 
fpanifchen Seite fiarren über den markigen Köpfen an dreifsig Lanzen fenkrecht 
in die Luft: ein äufserfi Wirkfam verwerthetes Motiv, welches dem Bilde den 
Namen nLI-IS Lanzasa eingetragen hat. Auf der holländifchen Seite Hnd weniger 
Soldaten fichtbar; aber diefe treten clefto gröfser und charaktervoller in den 
o 
Velazquez 
PrimO. 
Madrid 
Mufeunl. 
Vordergrund. Ihre Typen fmd lebenswahr, aber ohne Uebertreibung denjenigen 
der Spanier gegenübergeftellt. Das Ganze wirkt wie ein grofses, vorzüglich 
zufammengefetztes Porträtgruppenbild auf hiftorifchem Hintergrunde. Die Grup- 
pirung fcheint {ich leicht, wie von felbft gefügt zu haben und ift doch auf's 
kunftvollfte und feinPce abgewogen. Die Farbe ift im Vordergrund von einer 
frifchen, aber zarten Kraft und bis in den Hintergrund von einer grauen, feinen 
Durchfichtigkeit, die Velazquez auf der Höhe feiner KunPc zeigen. Es ift ein 
Bild, welches alle Zeiten zu den erften Schätzen der Malerei rechnen werden.
        

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