Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1243599
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1245072
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Sechstes 
Buch. 
Abth eilung. 
111155- 
erung. 
Es ift eine Thatfache, die betont werden mufs, dafs diefe Bewegung keiner 
Kunft mehr zu Gute kam, als der Malerei; ihrer Technik entfprachen manche 
Richtungen diefer Bewegung, die der Technik der Schwefterkünfte wider- 
firebten; He wufste llCh alle die erwähnten Gegenfatze zu Nutze zu machen, 
mit jedem zu rechnen, jeden zu ihrem Vortheil zu wenden; und fo kommt es, 
dafs mitten im Gewirr der religiöfen, politifchen, wiffenfchaftlichen und focialen 
Kämpfe des Jahrhunderts die Malerei, fo entfchieden national He von jedem 
Volke ausgebildet wurde, faPr als das einzige, den Culturvölkern gemeinfame 
Gebiet erfcheint, auf dem {ie einander verPcehen und llCh die Hände reichen. 
Die Malerei iPc die eigentliche Kunft des iiebzehnten Jahrhunderts und  ich 
wiederhole es  das iiebzehnte jahrhundert ift in manchen Beziehungen das 
klafiifche Zeitalter der Malerei. 
1, 
     
I. 921 v  
41421543  
Ä
        

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