Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei von der Mitte des sechzehnten bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1243599
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1244903
Malerei 
Die 
Hälfte 
der zweiten 
Ländern. 
Jahrhunderts in den übrigen 
zuweilen felbft Holzfchneider, wie das Schneidemeffer beweifl, das er auf einigen 
feiner beflen Blätter, auch auf der berühmten Spielkartenfolge, feinem Namen 
beigefetzt hat 1). Auch ihm gelingen Einzelgeftalten und Köpfe am beflen, weil 
die Manierirtheit feiner Bewegungen in ihnen weniger zu Tage tritt, als in feinen 
zahlreichen hiitorifchen Darflellungen. Prächtig ift z. B. fein radirter Kopf des 
Hans Sachs (B. I9); und unter feinen Stichen und Radirungen wären ferner die 
bairifchen FürPten, die Frauen des alten Tefcameiltes, die Jagden, die Schlachten 
Ei 
 . 
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Fiä? 
448. 
Solis 
Virgil 
Handzeichnung. 
Dresden , 
Kupferßich- 
-Cabinet. 
und die Zweikämpfe hervorzuheben, unter den Holzfchnitten die Illußrationen zu 
verfchiedenen Bibelausgaben des berühmten Verlegers Sigmund Feierabend in 
Frankfurt und einer grofsen Reihe weltlicher Bücher, aber auch Einzelblatter, 
wie die Ehebrecherbrücke. An den Bibelbildern arbeitete er neben Virgilius 
Solis, der auch an der radirten Folge der franzöüfchen Könige fein Mitarbeiter 
war. Seine Handzeichnungen kann man am befien im Berliner Cabinet kennen 
lernen. Seine Formenfprache ift kräftig und refolut; und gerade WO der Gegen" 
I) f7. E. 
Gefchichte d. 
in Meyers 
III. 
Wqßely 
Malerei. 
Künftlerlexion, 
640.
        

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