Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1242752
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kann, während in der zweiten Gruppe die ferneren Bilder, welche Giorgionc 
auf die Autorität Giovanni More11i7s hin zugefchrieben werden, in der dritten 
Gruppe aber diejenigen genannt werden fo11en, welche aufserdem noch von 
Crowe und Cavalcafelle für echt gehalten werden. 
Innerhalb der ersten Gruppe Pcehen zunächfi drei Bilder voran, welche als 
beglaubigt anzufehen find und daher den Ausgang unferer Untersuchung zu 
bilden haben, nämlich 
Giorgi 
throne1 
CaPcelfkanco. 
ieMado 
Voll 
aüe1kra1 
1J die Madonna in der Kirche zu Cafie1franco, welche Giorgione I504 als 
Altarblatt für jene Cappel1a CofkanZo gemalt hat. Es ist ein ruhiges, vollendet 
fchönes Werk, welches keinem, der es gefehen, wieder aus dem Gedächtnis 
kommen wird. Eine übermannshohe Mauer theilt es CFig. 403J in eine vordere 
und eine hintere Hälfte. Die letztere füllt eine reiche, weiche, ganz von 
Sonnenlicht durchglühte Landfchaft mit ungewöhnlich hohem Horizonte, die 
vordere Hälfte aber zeigt einen mit Fliefen gepflalIerten Hof. in deffen Mitte 
an der Mauer ein hohes, mit farbigen Teppichen behängte5 Pofkament ficht, 
auf welchem die Madonna mit dem ChriPckinde thront, während unten links 
der edle jugendliche Ritter S. Liberale in fpiegelb1anker Rüstung, rechts der
        

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