Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1241674
6I6 
jertes 
Buch. 
Abt11ei1ung. 
stellung der Geburt Maria, hinzu. Die übliche Wochenstube mit geschäftigen 
Frauen ist auch hier nach Dom. Ghirlandajo7s Toben S. 195J Vorbild, aber mit 
vo1lkommenster Linienschönheit und reichstem Farbenschinelze dargestellt. Für 
die Entwicklungsgeschichte des Meisters ist dieser Cyklus nicht minder wichtig, 
wie derjenige im 5calzo, vor welchem er den Farbenreiz voraus hat. Er gehört 
zu den grössten SehenSwLirdigkeiten der Arnostadt. Aber Andrea7s Thätigkeit 
fiir die Serviten war mit ihm 
  Hi, noch nicht erschöpft. Im 
      
14I.xlkp11W.lllWxWWi1kxlwww Klostergarten malte. er 1512. 
 I 513 zwei Jetzt nicht mehr 
      Hist  vorhandene monochromeFres;s 
E::,ssssQ,., iEYH s.Ji,siIlI.    I; J 
 Es P iIlllllE11llzliHllsjiLlIlllllllllW1s ken aus der Parabel des WVeins 
 sss.s. ,ss     Hi      
    bergs, im Noviziatx die Dar 
U,   J IF,  W Hm stellungen der Pieta und des 
     M Hi Krankenfaales, welche sich, 
  W    . W Ein  10sgebrochen, jetzt in der Aka. 
  i    demie befinden. Endlich schuf 
T     F   it will  er I525 uber der Eingangsthur 
 ,  ,     il szi  H des Kreuzgangs eine heil. Fas 
  l  ;iIi     milie, die ihn auf der höchsten 
    X,    U Höhe rosser, unbefangener 
II T  F    L   und sciöner Formensprache 
 I il is Hi T  is:    zeigt, die berühmte iiMadonna 
HlH       s del saccoc: LFig. 358J. Links 
l.illiWll     in  il sitzt Joseph, bequem an einen 
is H ..s    Z.     
     s7;lllI;i  IF Sack gelehnt und liest; rechts 
   X W ff l sitzt die majesiätische Madonna 
  it   ,  sc d Ks d , 11  s h 
           
   I;   7ks;, Will lichstem I.iniengefühl und 
    Ha1brund komponirt. 
   Im Resektorium4 des 
    3.31Ws Z W l st S. 
sss49LIJ7E ,   H   Ck0ce hatte Andrea in feinen 
 s; früheren Jahren vier Bogens 
    
1g. 359. : 11c rea ce larto: isiir aus ceii1 enc mai,    f. 
 Fresko. Refelctoriun1 cles8Klosters S. Salvi. gerchmuckF,7 l526 l5277 U le 
 Reumont uberZeugend rechs 
net, malte er hier das grosse Abendmahl an der dem Eingang gegeniibers 
liegenden Schmalwand. Der Moment ist deutlich. Er folgt auf den von 
Leonardo in Mailand dargestellten. Christus taucht gerade sein Brod in 
die Schüssel; und ausser ihm erhebt nur Judas sein Brod. Mit I.eonardo7s 
Abendmahl verglichen, ist Andrea7s Komposition 1oclcerer, sind seine Typen 
CFig. 359J und Gewänder porträthaftsrealisXischer, ist die ganze Auffassung 
oberslächlicher. Dennoch aber verbinden sich hier Andrea7s ganze köstliche
        

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