Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1241082
550 
Buch. 
Viertes 
Abtheilung. 
fie echt find, diefer Spätzeit des Meisters angehören. ZunächPc kommt hier 
Die hi.4kik.2 die bekannte DarPcellung der hl. Anna fe1bdritt CFig. 330J in Betracht. Es ist 
;.,ieiF0dJHTT, eine genrehafte liebenswürdige und doch ernste und weihevo1le Auffaffung des 
Gegenstandes in lebensgrofsen Gestalten. Maria f1tzt auf dem schofse ihrer 
Mutter und iPc im Begriffe, das Chrifkkind, welches zu ihren Füfsen mit dem 
Lamme fpielt, zu fich empor zu ziehen. Eine grofsartige Berglandfcliaft, dekos 
 rativ in braunen Vordergrundss, blauen Hintergrundstönen hingefirichen, bildet 
 die Folie. Die Typen der 
 Kopfe und ihre M0de11ikung 
 ,.Q ViFY X weifen durchaus auf Leonardo 
 k.sTO    felbPc hin; ebenso der unvers 
 X  gleichliche Liebreiz ihres 
J  ,,J;,rss2s XX Ausdrucks. Doch sieht das 
    I: Bild gegenwärtig halb unfer. 
se      tios halb verwafchen aus. II 
Si.FkJ   Sodann ist der Halbfigur des 
Des Si   jugendlicl1enJohannes zu ges 
dgFiJliFFe. H  denken. Mit der rechten 
  Hand deutet er eurs ickeu2; 
 H:  der lcopf. ist ;twas feitwk:ts 
Inst X xxj,Y,, geneigt: ein ec t1eonardes er 
XLÄiXkx   LXp,s Kopf, fast zu Verfuhrerifch 
EIN ist M W XI es X idehe1nd sur den vek1:iufek 
N  X XX: :7is I , U, di  X   XX  
,sIHsX  J; Hi. Nil il H X des Heilandes. Dafs Le0s 
   J IV   XI nardo einen Johannes gemalt 
   N lY;X  N iIxsiii,sfYz  MENXX habe berichtet Milanelils 
III III, s.ss J  sitt xl.si  I XX N ,  
TY U ,s,  H;  P ,  J Anonymus, und wir fehen 
I; X  J U f    IssIsss.GsUsjI;;1 bT2V;71sF1ss 
  NO  Dis H  IX X El  C dafs wir den e en in ie em 
Qk3s0xk XX,  lxX ,sssxs   Louvrebi1de vor uns haben. 
XI   ,i.lllxL H lELiO J Viel unwahrfcheinlicheriPc es, 
äJekiE2eehus XI    dafS die Parifer den Bacchus, 
  V   IN den Leonardo nach einem 
           
 7    o , in em Jugen ic en 
Fig. 331. Leonardo da Yinci: selbPcbi1dnifs. Gotte mit dem Thykf03Habe 
Röthelzeichiini1g. Turm, K. Bib1iothek. ihrer Louvre.samm1ung be. 
fitzen. Schon ältere Inventare fahen nur ein Schulbild in diefem Werke.  
He Leda U. Seiner letzten Mailänder Zeit gehörten endlich auch die Leda und die Pomona 
die P0m9M an, über welche Lomazzo 2J berichtet. Aber diefe beiden Bilder haben fich 
leider nicht erhalten. 
U IJ1X22zzzTm CIi1. sehr. S. l73I bestritt die Eigenhändig1ceit auf7s Entfchiec1enfte, doch gab er zu, 
dafs Leonard0 den Karten gezeichnet habe. Ueber Handzeichnungen, we1che Studien zu dem Bilde 
enthalten, vergleiche man LiiHJee a. a. O. S. 71g72 mit Brun a. a. O. S. 48. 
2J Trattato jAusgabe von I 584J p, 164: ofacendo Leda tutta ignuda co7l eigne in grembo, ehe 
vekgognosamente ahbassa g17occl1ici. Idea CBo1ogna 159oI p. 116: eiDi Leonardo e la ridente Pomoria 
da una parte coperta da tre ve1i ehe e cosa diHcili5sima in questI arte.a
        

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