Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1239917
Malerei der 
deutsche 
Die 
Hälfte des 
ersten 
Jahrhunderts. 
443 
Unter den religiöfen Darfkellungen mögen noch die folgenden hervorgehoben 
werden: im Freiburger Münfker eine Verkündigung, nebst den beiden fchönen in Fksi12ukg 
,        cis. 
F1uge1n, we1clie die faufe Chrifti und Johannes auf PatmoS zeigen; insder l 
VViener Akademiefammlun eine 1iebenswürdiss id llifche Ruhe auf der Flucht z,, wie, 
d Ak d  
nach Aegypten CFig. 277J; in der Kirche S. Maria im Kapitel Zu Köln eiiic;na1;Fj1J1fYI 
grofsartiger Tod Mariae von 152I mit der landfc1iaftlich bedeutenden Trenscsk1:il;2aiiT2a1JIm 
uung der Apoite1 auf der Riickfeite;1J in der Galerie der patriotifchen KunPcs 
freunde zu Prag ein sehr fchönes   iH.,mg. 
Martyrium der hl. Dorothea von  
I5I6 mit wohlverftandcner Winters   
landfchaft; im Afchaffenburger      
               
Sch1ofs eine vortreffliche Geburt  ,.z  ,    V 
  :s.ssisWi     
des Heilandes von 1520, ein Nachts        
    Es Ts U THE:      J. : Y;3H:.v,  
ftuek, deffen Lichtwirkung wieder   ,    
         
Vom Kinde ausgeht; im Mufeum        
Zu Berlin die Steini und des hl.    l.Y.s.Il T11BOIH11s 
g d ist.   II V    O2,4Hs .,t4.Y;HU: 
Stephan von I522 mit Renaiffances i;   F.    .:I,m;sssI.L.  
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mot1ven in der Architektur des         
             
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            s,  W  
I.iechtenftein zu VVien die ubers     ,f   LliiTi1ciFn. 
        
1ebensgrofseHalbiigur derMad0nna  ;  .,:jjj  
mit dem Kinde von I530; in der     , W. Es,,M. 
Karlsruher Galerie CkurZlich aus      leis Is.sl::lTs: MKEUlWhVs 
    sit; R Its XX    ,   s,  llHsH7 .ss;LLLY, 
Raftatt hereiiigebrachtJ die lebenss   kkI T ,;kE7f  ij.;sl.sIsls   
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  Es: X7J:L.2  M  X  ;7ls7 :iIjs:1ss ,:sIsXK 
Mariae von 1539; und dasfe1be Es   IV   M is.;s1  
           
CfpatePceJ Datum tragt auch das arg  .,,2X.3F,;3F    W,Nl;WH:   
   E L  A ,s;ss,  J  W, j,s.C.   is 
mitgen0mmene xsN01i me tangercck  I  ;s:;zjsH   
      W,   tu ji. Darm. 
der DarmPcadter Galerie. Aus der   ,s,s,sss  km; 
              
fpateren Zeit des Meisters aber   
          
stammt auch die grof se Taufe Christi      
in der ftädtifchen Sammlung zu  i.k1sk;mkii2kk 
      m:iukir2i2e 
Frankfurt a. M.     s2kmm1us1s, 
      U 
Einen antiken Stoff fcl1eint  j:J2Ys2;  
Baldu11g nur ein einziges Mal als D 7;l    UT T  
GemäIde ausgeführt zu haben, Fig. 278. Hans Baldung: Der Tod eine Frau lciiffend. 
Diefes befindet lich bei Herrn Dr. EIN: MUkEU111s 
Leif1nger Zu Stuttgart und ftellt TI1SUIU8Mi 
Herkules im Ringkampf mit Antäus dar. Unter den alleg0rifclien Gemä1den 
des MeiPcers aber nehmen die beiden kleinen Bilder von I5I7 im BafelerigBsse1. 
Mufeum den ersten Ran ein. Auf beiden Jackt der Tod ein blLihendes u is 
g i pp 
ges, junges Weib, um es in das Grab Zu zerren LFig. 278J. Ihnen fchlicfst 
eine Hexenfcene, von 1523, im Städel7fchen Inftitut zu Frankfurt fich an, fowie 
nackte Geftalten im Germanifehen Museum Zu Nürnberg und in der Münches 
ner Pinakothek. 
II Fri.iher ir1iger Weife ,Dürer zugefc11kiebcn und daher Cz. B. von XAFZer, K1. Schriften Il, 
318J unterfchätzt. SxlzciäZey erklärt das Bild mit Recht für ein IsIauptwerk Hans Ba1dungs.
        

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