Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1239904
442 
Viertes Buch. 
Abtheilung. 
Erster 
Abschnitt. 
nach Aegypten in einer reichen, feingelIimmten,vorn mit der Palme gefchmückten 
Landfehaft. Auf den Aufsenfejten diefcr V0rderHügel find IsIeiligengePcalten, 
auf der Rijckfeite aber ist die Kreuzigung mit dem se1bftbildnifs des Meifters 
gemalt, während das sockelbild die Mad0nna zwifchen den stiftern Zeigt. Das 
ganze durch Infchriften eingehend beglaubigte Werk iPc eins der gr0fsartigl7cen 
in einer deutschen Kirche erhaltenen Gefammtwerke der Art. 
1n den fpäteren Bildern Hans Baldung7s treten der Einflufs Dürer7s Lges 
legcntlicl1 auch Barbari,sJ und der EinHufS Grünewald7S abwechfelnd hervor. 
 
      
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Ba1c1ung: 
Hans 
auf der Flucht. 
Ruhe 
Wien, Akademie, 
Doch läfst f1ch nicht läugnen, dafs bei der in erster Linie Zeichnerifchen Bes 
gabung des MeifierS die k0lorifiifchen Effekte manchmal etwas hart und uns 
vermittelt zur Geltung gebracht werden. Während feine Zeichnung f1ch auch 
in Zukunft in ihrer an Dürer f1ch anlehnenden EmpHndungsweife und Pr0p0rs 
 tionsgebung ziemlich gleich bleibt, zeigt gerade fein Farbenauftrag in Stimmung 
und Behandlung eine gewiffe taPcende Ungleichheit; manchmal crfcheint er 
voll und warm, manchmal ganz schlicht und klar, manchmal f0gak kalt und 
blechern. 
seine Die Gemälde des Meisters End durchaus nicht fe1ten; über fünfzig derfelben 
GENUS find in deutfchcn, öfrerreichifchen und fchweizerifchen Sammlungen zerstreut.
        

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