Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1238614
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Drittes Buch. 
Abthei1ung. 
Dritter Abfchni1t. 
xsamx2,Par1na legt zunächst Zeugnifs für diefe Umwandlung ab. ChrifiuS ruht im 
ba1MeiSchofse Maria,s, fein Haupt wird vonJohannes emporgehoben, Magdalena ums 
klammert feine Füfse, mit ausgebreiteten Armen fchaut die schwePcer des letzs 
teren auf den Todten herab; feitwärts steht Nikodemus CFig. 229J. 1n Miene und 
Haltung kommt der Schmerz zu energifchem Ausdruck, dabei bleibt aber der 
Künfiler in der Bewegung ungezwungen, in der Gruppirung ungefucht. An das 
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 Werk fchliefst f1ch das Altarbild, welches aus S. Frediano in Lucca in die Natios 
G.i1ekic. nalsGalerie zuL0nd0n kam. Unter einerBogenhalle thronen Maria und die heilige 
Anna mit dem Chrifkuskincle; vor ihnen ficht der holde J0hannesknabe, den 
fchwärmerifchen Kopf zur Hauptgruppe ernp0rgewendet, Zur Seite sieht man 
die Heiligen Laurentius und Romua1dus, Sebastian und Paulus. Befeligt durch 
das Anfchauen des göttlichen Kindes, fcheint SebaPcian alle feine Schmerzen vers 
geffen zu haben, und Paulus erinnert bereits an jene Gefia1ten, die C0rreggio 
fpäter schuf, nur bleibt er edler und ernsthafter als diefer. Eine Lünette über
        

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