Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1238305
Die 
Malerei in 
0berita1ien. 
285 
Bildern von Bedeutung. Eine Halbf1gur der Madonna mit dem vor ihr auf 
einer BriiPcung stehenden, in ihren Gewandfaurn greifenden Kinde fcheint mit 
Madonnenbildern aus der besten Zeit des Giovanni Be1lini wetteifern zu 
wollen, iPc aber ge1ciinfte1t in den Motiven, im Ausdruck unempfunden. 
Auf ganz anderer Höhe dagegen ftehen Antonell07s Bildniffe, in denen 
man feine volle Bedeutung f1eht. Auf das Porträt eines Jung1ings von I474 
Ant0ne1 
da MeflIna: Porträt 
Paris, L0uvre. 
1es jungen 
Mannes. 
in Hamilt0n Palace bei Gla5gow folgt dasjenige aus dem Jahre I475 im Louvre, cI2sg10w. 
das unter allen vielleicht das intereffantefte ifi CFig. 2I8J. Der Mann in jüngeren kiFTIiTiFF.n 
Jahren mit der trotzig hervortretenden Unterlippe iPc von f0lcher Energie des Laune. 
Ausdrucks und f0 monumenta1er Gr0fsartigkeit, dafs er nur durch Porträts von 
Jan van Eyck i.iberboten wird. Alle zarten Detai1s der Natur lind belaufcht. 
Alles was die 0elmalerei leifien kann iPc hier in der feinen Modellirung, der wars 
men Schattirung, dem kräftigen Relief, in dem schmelz und der Durchf1chtigs 
keit der Töne, in der trefHichen 5toffbehandlung bei Pelzwerk und Gewand
        

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