Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1237352
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Drittes Buch. 
Abthei1ung. 
Erlker Abfc11nitt. 
Florenz. 
Akademie. 
bei Florenz, jetzt in der Akademie CFig. I93I1J. Zeigen die zwei Hauptfiguren 
F0rmenkenntnifs und gediegenes M0de1lPcudiurn, ist der asketifcl1e Johannes 
kräftig bewegt und ausdrucksvoll, fo spricht dafür ein Zug der Anmuth, die 
fonPc dem fchr0ffen RealiPcen ferner liegt, aus den beiden Engeln, die links 
unter der Palme mit den Kleidern des Heilandes knieen. Vafari berichtet, dafs 
einer von ihnen  es mufs der vorderlte Engel mit dem fafi im Prof1l ges 
nommenen L0ckenkopf fein  von Lm2zzzm7n sitz Hitze; der damals Verrocchio,s 
Schüler war, ausgeführt fei. Seine hohe Lieblichkeit übertrifft allerdings die 
Christi. 
193. Andrea Verrocchio: Taufe 
Florenz, Akademie. 
Herbheit des andern Engels; wir haben hier schon den gleichen Typus, der 
in späteren Bildern und Zeichnungen Leonardo7s oft wiederkehrt, und auch 
in der Behandlung leuchtet diefer Kopf heraus, namentlich lind die Haare 
nicht fo meta1len wie bei dem zweiten Engel, fondern weicher und malerifcher. 
In der Gewandung ist Verrocchio fchwungvoller als die Pol1aj0lo. Wohl fpürt 
man feine von Vafari betonte 1setwas harte Manier, der es anzumerken ifi, 
dafs He mehr durch unend1iches Studium als durch Naturbegabung und anges 
b0rene Leichtigkeit gewonnen wordenu; aber man staunt über die Durchbi1dung 
II lMiii7, Taf. 
J7E7sJZZZJ,, DenJcm., 
I1, Taf.
        

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