Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1236658
l20 
TDritteS Buch. 
Abtl1ei1u11g. 
Dritter 
Abschnitt. 
dafs Wolgemut ein Meister von grofser Energie und ausgebildeter malcrifclicr 
Technik ist, 1äfst sich doch erkennen. 
Piiiii1i;.chsn.    Das älteste nachweisbare VVerk, 
II I ks k   
I We  I  III laut 1nfchrift von 1465, find die 
 Hi, i: vier AltarHLigel aus der Drei.faltjg. 
   P  kcitskirche zu Hof, Jetzt in der 
    Münchener Pinakothelc: ChriPcus 
 is  ,,iN am 0elberg, Chriftus am Kreuze, 
  ,  il Kreuzabnahme, AuferPceliung; auf 
 ijUl7J ,  den Riiclcfeiten der Erzengel 
  Michael den Drachen beliegend, 
 2s;:j;sETEkElTssss   vekkiikidigiik2g, ci2kiiii Geburt, die 
  s,HjsH;iT,jszHi  Apostel Bartholomäus und Jacos 
IF:  ,iiiiiW: snS;iiE3ZTJsiss., E  bus. Die mageren Gestalten mit 
  H UT  Hilf  H fchmalen Schultern find oft häfss 
IkFJ;Tx ;s.Is:iii,iF  H lich in der Bildung, ungefchiclct 
7EesE7sTE T IV;   il  . , 
   F, in der Bewegung, der Fa1tenw urf 
 F  wiss R;  H  it il;  iPc fcharf, die Gefichter mit breiten 
ss   is.   us o.  is is     
   Hi; l2;xH,;  H W; iii,; Bacls:enknoclien find bei ihrem 
 i  lFfYiYI.,.i.   H Eis    herben Er1iPc oft nicht ohne GrofSs 
         artigkeit, aber etwas Unfchijnes, 
   xIEEJIs;,,  Unfreie5 haltet ihnen noch an. 
           
  X  X    bei fchweren Di11riffei1 und derber 
 i  ,sY,3, sit,  1.,s  Behandlung wirkt die Farbe doch 
        durch ihre Kraft, durch das fchöne 
        
;   ZufammcnPcimmen der Tone in 
 ;s ;   si den Gewändern, die forgfältige 
       il Modellirung im Fleische und die 
        
,    trotz des Goldgkundes 1iebevol1e 
      Durchführunss der Landfcl1aft mit 
  T   .lYWs  M  List     L, d  
 FOR  ;  naturtreuer Vegetation, klarem 
 ss.,s,ii  ,  A IT Waffer und duftiger Ferne. 
 Ists s;s   Im Jahre I479 wurde, nach einer 
   T;   :    h   1 
    nie t mehi erhaltenen 1nfchrift N, 
zw;ckau. s7:JTs7E   der Altar der Marienlcirche zu 
Si:   Zwickau bei Meister Michel Wols 
  gemut bestellt, ein Werk, das die 
    grofse Summe von 14o0 rheinis 
V  s Eos ssi7sTs  . s  
 fchen Gulden kostete. Der Schrein 
 und die Innenfeiten feiner Flügel 
 enthalten grofc:e s7efchnitzte Sta 
.  D  
 tuen, die Madonna und weibliche 
   Heilige. Die Aufsenfeiten dieses 
Fig. 170. M. VVolgemiit: St. Sebald und St. Ge0rg. und die 1nnenfeiten de; äu1sSe1,en 
M0rizcapelle in Nürnberg.  
 FlügelpaareS stellen die Verkiindis 
II In FM72zfcZZ7.r Chronic:i Cygn,ea. Nach Z1XI1x:Fe72, Kunstwerke u. Iciinfi1er in Dei1tfchland, I, 
S. 63.  Die Gemälde 1itliograp11ifch publicirt durch U. Q2m2z;77z.
        

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