Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei der Renaissance
Person:
Woltmann, Alfred Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1235374
Vorwort. 
den .Materiale gegeniZber natilrlich. Eine Arbeitstheilung nJar auch hier la.ngJt 
noth2uendig; je mehr SFecialiJten unJere WiJenJchajt erzeugt, dejto beJer ijt 
es jiir Je, und non je uerJchiedeneren GeFchtsFunliten aus he bearbeitet Wird, 
d6Ji0 gehcherter inufs ihre Stellung als beJondere IsViJenJcl2aft unter den iibrigen 
erJcheinen. AnJtatt fch gegenJeitig zu befehden oder zu rerda.chtigen, 7niiJen 
die uerJchiedenen Richtungen einander freundJchajtlich in die Hand arbeiten. 
SelbJtuerJtdndlicli hat gerade eine GeJaninitgefchicl2te der .Malerei die Aufgabe, 
die ReJultate aller SFecialforJchungen mit den allgemeineren GeFchts4Vunli:ten 
zu uereinigen, und daJs in dieJer IslinFcht in dein 1sorliegenden Bande nichts 
lslauFzJdcliliclies uernacl2laJMgt, daJs nor allen Dingen kein u2eJentliches ErgebniJs 
irgend einer Seite der neueren ForJchung unberiicliEchtigt geblieben Jein 7nc3ge, 
77MJF der dringendJte NZunJch der VerfaJer fein. 
J7Tde.dk72 uJird die beJondere Richtung der VeijfaJer Ich. auch in einer 
GeJaninitgeJchichte der Malerei benierlibar machen; und man Wird es daher 
auch meiner Arbeit  ich wage das Folgende nur in meinen: eigenen Namen 
XII JZTFE7Z  cInJehen, daJs ich, theils aus Neigung, theils durch die Gelegenheit, 
uJelche meine nJiederholten ReiJen durch alle Ldnder EuroPa9s 7nir geboten, in 
das Fahru2aJer des uergleichenden BilderJtudiuins getrieben, gerade die durch 
dieJes ge1suonnenen ReJultate in erjier Linie beriiclcjchtigt habe. Es  aber auch 
meine IJeberzeugung, daJs gerade auf dieJein Felde, uielches erJi, Jeitdeni die 
Vollendung der EiJenbahnnetze und die PhotograFhiJchen Aufnahnien einen 
raJchen Vergleich ernu3gliclie;e, n2irlilich fruchtbar geworden M, noch an: nieiJien 
zu thun iibrig Jei, und dajZs eine GeJchichte der Maleilsei neben der getreue;lten 
Benutzung aller Urlcundenpublilcationen gerade jetzt noch in erjter Linie die 
Aufgabe habe, die uorhandenen Bilder.den richtigen .MeiJtern zuzutheilen. Ich 
gebe mich der JsJqzJinung hin, daJs man den 7neiJien meiner BilderbeJchreibungen 
die AutoPFe aufiihlen und dajTs man es manchen meiner Kapitel anJehen Werde, 
dABJie auf eigens ihretn2egen unternommenen Reijen und SFecialftudien beruhen. 
Aber auch auf diejen2 Felde ilt es jiir den VeijfaJer einer GeJchichte der 
Maleisei unmc3glich, alle Studien JelbjZ zu machen. Auch hier  ein Jneinanders 
greifen der Studien 1ierJchiedener Kenner unerlaJslicl2. Es N mein Streben 
881I2eJen, die ReJultate der neueJten StudienreiJen uerJchiedener Kenner, Jo weit 
es n1oglich war, JelbJt unueroZJentlicl2te, fiir dieJes NZerli zu i2eriuerthen. 
Gerade in Bezug auf die GeJchichte der deutschen und niederldndiJchen, 
iuie der italieniJchen iValerei der Bliithezeit des I6. Jahrhunderts, 2uelche ich 
in dieJein Bande hauFtJZichlich zu behandeln hatte, hatte das uergleichende 
Bilderjtudiuni der letzten Jahre eine Reihe neuer ErgebnzFe zu 1Jerzeiehnen, 
die benutzt werden n1uJsten. Der italieniJche Kenner, deJen ForJchungen iiber 
manche Gebiete der Malerei feines Vaterlandes Plötzlich ein helleres Licht Pers 
breitet haben, iJt bekanntlich Herr Senator Giouanni Morelli in Maila7id,
        

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