Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei des Alterthums
Person:
Woermann, Karl Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1229470
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1234840
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475 
Mag uns nun die Irland des 1177117200 B0l0g1z1fc' trotz folcher Arbeiten, die 
feiner werth wären, unbekannt bleiben, fo war doch feine Heimath Bologna 
überhaupt ein wichtiger Sitz der Miniirkunft, die hier in der Univerfitätfiadt 
im Zufammenhange mit dem Bücherwefen überhaupt gedieh. Der Name eines 
Illuminators Niculazzs von Bologna kommt in mehreren Codices vor, einem Nicolaus 
neuen Teftament vom Jahre 1358 in der Vaticana 1), einem Miffale Romanum vo"ßologxla' 
von 1374 zu München 2) und einem Dominicanermiffale der Marciana in 
    
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 8.x Wg. 138. St. (icorg. Nlinialurbihl. Rom, St. Pctcr. 
Venedig it). Man lernt hier nur einen Künitler von mäfsiger Bedeutung kennen, 
der den Giottdfchen Stil im Ganzen angenommen hat, die Köpfe forgfam 
ausführt und ihren Ausdruck mitunter in das Pathetifche fteigert, aber in den 
Formen dürftig bleibt und in den Motiven Originalität verrniffen läfst. Aber 
diefc Miniaturen fmd immerhin ungleich erfreulicher als das Meifte, was die 
damalige Wand- und Tafelmalerei in Bologna hervorgebracht hat. Auch unter 
I) Nr. 2639.  Agincozzr! Taf. 75, Fig. 4-7, 
2) Staatsbibl. lat. 10072. Auf zwei Bildern die Bezeichnung: 
Correctum et scriptum per me bartholonleum de bartholis de 
tione. xn. xln. Feb.  Vgl. Gius. Valentinelli im Giornale 
Nr. I3. 
3) C1. III. Cod. XCVII. Die Bezeichnung auf dem Eiauptbil 
Nicolaus de Bononia p. Am Schluffe: 
bononia. scriptorem mccclxxnu. indic- 
rlelle bibliotheche, III. Genova 1869, 
Kreuze, 
VCTSO
        

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