Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei des Alterthums
Person:
Woermann, Karl Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1229470
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1234236
Mittelalter. 
Das fpäte 
Italien. 
417 
getrennt und feiner alten Einfaffungen beraubt, in zwei Seitencapellen am Chore. 
Das Hauptbild zeigt die Madonna mit dem Kinde, umgeben von zwanzig 
Engeln, unter denen die nächftftehenden {ich anmuthig auf die Rückwand des 
Thrones lehnen (Fig. I21), fowie von fechs Heiligen und vier knieenden Schutz- 
patronen der Stadt. Darüber zieht {ich ein Streifen mit Apoitelbruftbildern 
hin. Die jetzt losgelöfte Rückfeite des Altares enthält 26lScenen aus der 
Pafflon in vier Reihen zu je lieben Feldern, aber mit zwei größeren DarPrel- 
7?   
W wf .  
   w,  
   A    I,  
114 F.  K. ä  trß äß ß-miß   
Elgiigäv "fwix  4 1,  
94x   KW .4  W ääii 
  ß X89?   -   
 txy' 1' 4  X-X  74) f, 
 im äwä 
ß"- x Q  f  4 r-Jlfä 
v; 4 f KM X  
f  I X  ß ST 
äfä.  x 'r x._lü 
175 , K  vl 
  x  j 
I'M   am 
Fig. 121. Duccio, Madonna aus dem Domaltnre in Siena. 
lungen, dem Einzuge in Jerufalem und der Kreuzigung, die durch zwei Reihen 
gehen. Losgelöft von dem Uebrigen lind noch 18 kleine Bilder einzeln in der 
SacriPcei zu fehen, welche einit die Predellen beider Seiten und die Krönung 
der Rückfeite gebildet, fechs Scenen aus der Kindheit Chrifti, fechs Momente 
nach der Auferftehung, dann fechs Scenen aus dem Schluffe der Marien- 
legende von der Verkündigung ihres Todes bis zur Grablegung. 
Die byzantinifchen Typen und Motive hat Duccio feftgehalten, aber durch 
glückliche Proportionen und beffere Durchbildung der Extremitäten veredelt. 
In der Madonna tritt trotz des alterthümlichen Gelichtsfchnittes mit langer 
Gcfchichle d. hlalerei. 27
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.