Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei des Alterthums
Person:
Woermann, Karl Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1229470
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1231619
Die Katakomben. 
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Predigt gebildct habe. Aber der Vergleich. mit den antiken Wandmalereien, 
mit denen diefe unmittelbar verwandt fmd, fchränkt jene Annahme ein und 
führt zu dem Ergebnifs, dafs auch hier die rein decorative RüCkllCllll ein Wort 
mitzufprechen hatte. Das von der neueren Forfchung in den antiken Wand- 
malereien gefundene Gefetz formeller Refponfion und Symmetrie, demzufolge 11623350" 
nicht immer eine Gedankenverbindung, ein geiftiger Zufammenhang, fondern oft Symmetrie- 
Deckengemälde 
Lucina. 
Nach 
Rom. 
nur äufsere Uebereinflimmung oder Gegenfätzlichkeit in der Compofition zur 
Zufammenftellung von Bildern führte, hat auch hier feine Kraft noch nicht 
verloren. Die Erklärer- haben bisher nach dem geheimnifsvollen inneren Zu- 
fammenhang zwifchen der Auferweckung des Lazarus und dem Mofes vor dem 
Felfen gefucht. Prüft man aber beide Scenen auf unferer Abbildung (Fig. 43), 
fo nimmt man wahr, wie fchon die Uebereinftimmung des Motivs, die Gewand- 
figur mit entfprechender Haltung und zaubernder Bewegung des rechten Armes, 
beftimmend fein konnte. Ebenfo entfprechen der nackte Daniel und der
        

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