Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerei des Alterthums
Person:
Woermann, Karl Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1229470
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1231599
Die Katakomben. 
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tionsprincip mit zierlicher Scheinarchitektur, wie es in den Wandbildern 
Pompejfs auftritt, nicht zu finden. Einfache Fcldertheilung und Umrahmung 
in den einfachflen Formen, Streifen, Aftragalen, Blattgellecht, fchliefst die 
Bilder ein und gliedert den Raum. Aber auch fo ift, ebenfo wie in den 
antiken Gräbern, der Eindruck einer Zimmerdecoration feftgehalten. Die Arco- 
folien oder Nifchen, welche {ich an jeder Wand halbkreisförmig über Sarkopha- 
gen wölbcn, die Decken, auch die Wandflächen, wo lie nicht zu fehr durch 
die Graböffnungen unterbrochen lind, verbinden {ich zu einem einheitlichen 
Ganzen, und harmonifch können (ich namentlich die Deckenbilder entfalten. 
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Foffor. 
Nach 
Boldetti, 
Osservazioni 
Rom 
1702. 
Ihre Anordnung ift eine centrale bei flreng architektonifcher Gliederung. 
So erfcheint auf einem Plafond im Coemeterium der Domitilla (Fig. 43) 
Orpheus in dem polygonen Mittelbilde, und die acht Nebenfelder, die es 
umfchliefsen, indem fie aufsen in die Kreisform übergehen, enthalten David 
mit der Schleuder, Mofes vor dem Felfen, Daniel unter den Löwen, die Er- 
weckung des Lazarus, während mit diefen biblifchen Scenen vier Felder mit 
Thiergeltalten, Ochs und Widder, abwechfeln. Die Decke aus S. Agnefe, 
deren Mittelbild, den guten Hirten, unfere Abbildung (Fig. 40) gab, enthielt 
in vier rechteckigen Feldern ringsum eine Orans, den Sündenfall, den Mofes 
der Waffer weckt, und den unter der Staude ruhenden Jonas; in den Zwickeln 
ünd in befonderen Abtheilungen Vögel auf Zweigen gemalt, Vafexi Reigen da- 
neben in die Höhe, und leichtes Blattornament fowie fymmetrifch einander
        

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